Luftaufklärung

Nachdem Task Force Baum unter lautem Getöse in einiger Entfernung am Gefechtsstand der 7. Armee vorbeigefahren war befahl deren Befehlshaber General von Obstfelder den Einsatz von Luftaufklärung. Er wollte die Stärke und Zusammensetzung sowie Richtung und Bestimmungsort des Kampfverbandes wissen.

Es wurden 3 Verbindungsflugzeuge vom Typ FI-156 FIESELER STORCH eingesetzt. Sie konnten dreimal Sichtkontakt zur Task Force Baum herstellen:

- Nördlich von Gemünden

- Ostwerts von Burgsinn

- Nordostwerts von Gräfendorf

Die Verfolgung zwischen Burgsinn und Gräfendorf war auf Grund des dichtbewaldeten Geländes sehr schwierig.

Die Flugzeuge beschatteten die Task Force Baum aus der Nähe und versuchten ebenfalls aus dem Schußbereich der MG zu bleiben.

Nach dem letzten Sichtkontakt hat eines der Flugzeuge die schwere Panzerjägerabteilung 251 bei Hammelburg alarmiert.

Es ist zur Zeit noch nicht bekannt von wo aus die Flugzeuge eingesetzt wurden. Gegen Ende des Krieges wurde dieser Flugzeugtyp in Panzeraufklärungsschwärmen eingesetzt.

2002 © Copyright Peter Domes -  Datum der letzten Änderung: 13.10.06