Im Januar 1945 wurde der Leiter des Wehrmeldeamtes, Oberstleutnant Wilhelm Trenk zum Kampfkommandanten von Lohr eingesetzt. Seine Befehlsstelle wurde im Lohrer Stadtschloß eingerichtet, in daß auch der Kreisleiter der NSDAP Eduard Röß (Kreis Lohr - Gemünden) einzog. Zur Verteidigung von Lohr konnte lediglich der örtliche Volkssturm sowie die Hitlerjugend für Meldeaufgaben herangezogen werden. Die Bewaffnung bestand aus Handwaffen und Panzerfäusten. Ferner waren in Lohr diverse Wehrmachtsdienststellen einquartiert. Bis zum 27.03.45 wurden diverse Panzersperren an den Hauptstraßen errichtet und die Mainbrücke wurde zur Sprengung vorbereitet.

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