JU-87 1. Angriff

 

 

Nur ein deutsche Kampfflugzeug griff die Task Force Baum an. Es war ein Sturzkampfbomber vom Typ JU-87, der ein einzelnes Halbkettenfahrzeug der Nachhut um ca. 14:30 Uhr bei Obereschenbach angriff.

Der katholische Pfarrer Robert Kümmert war Augenzeuge. Der STUKA warf 5 Bomben, aber alle verfehlten ihr Ziel. Die Besatzung des Halbkettenfahrzeuges suchte Deckung in einem nahestehenden Haus. Die Bomben fielen westlich der Reichsstraße 27 und verursachten einige größere Krater. Dreck und Schlammbatzen von den Explosionen verursachten einige Schäden an den Häusern des Dorfes. Die Schäden können heute noch an dem Haus von Martin Heinlein erkannt werden (siehe die roten Dachziegel).

Der Bomber wurde ebenfalls von den Kriegsgefangenen im Lager OFLAG XIII-B gesehen, die noch nichts von ihrer bevorstehenden Befreiung ahnten.

Wir stellen immer noch Nachforschungen an, von welchem Flugplatz der STUKA gestartet war, wir vermuten vom Flugplatz Schweinfurt, wo sich eine Flugzeugführerschule befand.

 

2005 © Copyright Peter Domes -  Datum der letzten Änderung: 22.09.2013