251

Schwere Panzerjägerabteilung 251

 

 

Hauptmann Heinrich Köhl war Angehöriger des Stabes der XIII. Panzerkampfgruppe (Oberst von Massenbach) und mußte vertretungsweise das Kommando  über die schwere Panzerjägerabteilung 251 übernehmen. Die Einheit gehörte zur 251. Infanteriedivision die im Warka-Brückenkopf in Polen zerschlagen wurde. Die schwere Panzerjägerabteilung 251 hatte 14 HETZER und 12 PaK 7,5 cm. Im März erhielt die Panzerjägerabteilung 10 neue HETZER aus dem Depot, die Fahrzeuge hatten noch nicht mal einen Tarnanstrich.

 

Hauptmann Köhl wurde mit seiner Panzerjägerabteilung (9 oder 10 HETZER und ein Bergepanzer Hetzer) auf Befehl des Wehrkreiskommandos XIII am 27.03.1945 morgens, aus dem Raum Schweinfurt über Bad Kissingen im Bahntransport nach Hammelburg verlegt. Um 09:00 Uhr traf Hauptmann Köhl in Hammelburg ein.

 

 

Nach Beobachtung von Herrn Georg Schlereth liefen die Motoren der Panzerjäger bereits, als der Truppentransport im Bahnhof Hammelburg einlief.

 

 

Nach dem Entladen fuhren die Panzerjäger auf der Fuldaerstraße nach Nordwesten und bezogen bei der Lehmgrube einen Verfügungsraum. Am Himmel tauchte ein Beobachtungsflugzeug auf und kreiste über der Panzerjägerkompanie von Hauptmann Köhl (vermutlich wurde eine Nachricht über den Standort der Task Force Baum abgeworfen). Die HETZER führten daraufhin einen Stellungswechsel durch und fuhren über Hammelburg - Saalebrücke - Reichsstraße 27 - Untereschenbach nach Diebach, wo erneut Stellungen entlang der Straße Diebach - Waizenbach bezogen wurden um die Task Force Baum abzufangen. Hauptmann Köhl war der Annahme, daß der Feind aus dieser Richtung (Westen) kommen müßte, da dieser bei Michelau die kleine Saalebrücke, mit den schweren Fahrzeugen, nicht überqueren könnte - ein schwerer Irrtum.

 

 

Die Panzerabwehrkanonen wurden rund um Hammelburg eingesetzt. Eine Kanone befand sich in einem Garten in der Nähe des Bahnhofs und überwachte die Reichsstraße 27 Richtung Bad Brückenau.

(Klicken Sie auf die Fahrzeuge um die Details zu sehen.)

 

Wir überprüfen zur Zeit, ob die Einheit 9 oder 10 HETZER hatte. Die Versorgungsfahrzeuge transportierten die Munition und den Treibstoff für die HETZER. Ob diese Fahrzeuge ebenfalls per Bahntransport oder im Landmarsch Hammelburg erreichten ist noch zu klären.

2002 © Copyright Peter Domes -  Datum der letzten Änderung: 07.08.16