Den Main entlang

Die Deutschen zogen sich in Auflösung auf der R 26 Richtung Sackenbach zurück, Leichte  Panzer von D-47 folgten ihnen auf den Versen. In Sackenbach geraten die Panzer unter Panzerfaustbeschuß. Im Ort hatte sich eine gemischte deutsche Kampfgruppe mit drei Geschützen festgesetzt. Nach angeforderter Luftunterstützung konnte das CCB Sackenbach nach 3 Stunden nehmen. Eine große Anzahl der Häuser des Dorfes waren zerstört oder schwer beschädigt worden. Die Dorfbewohnen waren vor den Kampfhandlungen in den Wald geflüchtet. In Sackenbach wurde umgruppiert, B-47 mit aufgesessener Infanterie von A-19 übernahm die Führung.

Zwischen Sackenbach und Nantenbach befand sich der Main zur rechten der Straße und die Eisenbahn und hügliges Waldgelände zur linken. Hier stieß die Kolonne auf erneuten Widerstand. Die Deutschen hatten sich eingegraben und schossen auf die Fahrzeuge Infanterie und Panzer brauchten eine Weile um sie zurück  zuschlagen. Bei Einbruch der Dunkelheit erreichte die Kolonne nach kurzem Panzerbeschuß die nächste Ortschaft – Nantenbach.

Am Morgen des 04.04.45 brach das CCB Richtung Langenprozelten auf. D-47 übernahm die Führung mit Infanterieunterstützung von C-19. Die nächste Ortschaft – Neuendorf – wurde kampflos durchquert. Zwischen Neuendorf und Langenprozelten lag ein zusammengeschossener Flak-Zug mit 30 Wagons. Die Soldaten nahmen an, daß dies das Werk von Jagdbombern war. Tatsächlich war es jedoch der gleiche Zug, den die Task Force Baum am 27.03.45 zerstört hatte.

 

Als die Kolonne den nächsten Ort erreichte, eröffneten die Deutschen das Feuer mit Mörsern und Maschinengewehren. Ein leichter Panzer fiel aus, nach dem er direkt hinter dem Bahnübergang einen Panzerfausttreffer erhielt. Die Panzer zogen sich zurück und Luftunterstützung wurde angefordert und sofort erhalten, da sich die Jagdbomber bereits in diesem Gebiet befanden.

 

Unmittelbare Feuerunterstützung durch die Artillerie wurde ebenfalls angefordert. Die Deutschen zogen sich aus ihren Stellungen zurück und A-19 säuberte den Ort, gefolgt von C-19. Als sich die Kolonne wieder in Bewegung setzte, A-19 und Panzer an der Spitze, erhielten sie Mörserbeschuss am Ostrand des Dorfes. Luft- und Artillerieunterstützung wurden erneut gegen die vermuteten Feuerstellungen in Gemünden angefordert.

2005 © Copyright Peter Domes -  Datum der letzten Änderung: 06.06.05